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Anregungen zum Standort des Fernomnibusbahnhofs Stuttgart von der Deutschen Bahn AG geprüft


(Stuttgart, 5. Februar 2010) Die Deutsche Bahn hat verabredungsgemäß die Vorschläge des Architekten Eggert zur Errichtung eines neuen Fernomnibusbahnhofs (FOB) in Stuttgart in der Athener Straße geprüft und dem Büro die Ergebnisse mitgeteilt. "In der vorgelegten Planungsvariante sind einige, zwingend notwendige Voraussetzungen für die Realisierung nicht berücksichtigt. Eine Umsetzung dieses Vorschlages wird daher von der Bahn abgelehnt", so Wolfgang Drexler MdL und Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm.

Bei der vorliegenden Planungsvariante wurden unter anderen die planfestgestellte Trasse der S-Bahn sowie die Trassierungszwänge, die sich aus dem bestehenden S-Bahn-Tunnel ergeben nicht ausreichend berücksichtigt. Im Plankonzept sind beispielsweise falsche Höhenangaben zugrunde gelegt. So liegt die Athener Straße im Planungsbereich zwischen 247,0 und 247,5 Meter über NN und nicht wie im Konzept dargestellt bei 249,68 Metern über NN. Damit wäre der FOB nur zwischen den bestehenden Gebäuden der LBBW und dem geplanten S-Bahn-Tunnel unterzubringen. Allerdings steht zwischen den vorhandenen Gebäuden der LBBW und dem künftigen S-Bahn-Tunnel lediglich eine Breite von 16 Metern zur Verfügung und nicht wie im Plankonzept des Instituts erforderlich mindestens 28 Meter. Eine Umplanung zugunsten des vorgeschlagenen FOB würde das Gesamtprojekt Stuttgart 21 um Jahre verzögern.


Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Ansprechpartner zum Thema
Bahnprojekt Stuttgart-Ulm
Kommunikationsbüro

Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


News Quelle: @pressbot.net - Deutsche Bahn AG auf pressrelations.de | Datum: 05.02.2010 | 1239 Mal gelesen









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